Es liegt nur an der Hitze ...

 

Wenn ihr gerade glaubt, dass ich spinne - das tu ich nicht. Da mein aktueller Fall in den Sommer fällt und dazu noch das Wetter verrückt spielt, wird alles zäh.

 

Die Gehirne der Kommissare haben anscheinend mittlerweile einen Zustand von zähflüssigem Honig, die Ermittlungen liegen irgendwie auf Eis. Eis? Das wäre eine Möglichkeit, die beiden wieder in Bewegung zu bekommen. Bei dreißig Grad im Schatten vielleicht die einzige Möglichkeit.

 

Ich frage mich im Moment sowieso, ob es wirklich eine gute Idee war, im Dezember einen Fall zu schreiben, der im Juli stattfindet.

 

Zwar kann man sich (fast) an seinen Gedanken wärmen, aber ob man die Trägheit, das Schwitzen und die absolute Lustlosigkeit etwas zu tun, transportieren kann?

 

Was denkt ihr, braucht man die richtige Jahreszeit, um einen Text realistisch rüberzubringen?

 

Kann man bei Minus fünf Grad über eine Hitzewelle schreiben?